The Cabin in the Woods

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Fünf Teenager fahren mit einem Camper in ein von Gott verlassenes Gebiet, um in aller Abgeschiedenheit ein Wochenende in einer Hütte zu verbringen und ein bisschen Spaß zu haben.

Dass sie beobachtet werden – und die Begegnung mit einem unheimlichen Tankwart – lässt erahnen, wohin die Reise in The Cabin in the Woods führt: In ein klassisches Teenage-Slasher-Movie.

Die Hütte selbst scheint dem Set von „Tanz der Teufel II“ entliehen zu sein und besitzt natürlich, wer hätte es geahnt, einen Keller, den unsere Opfer, äh, Progagonisten durch Zufall finden. Darin liegt ein altes Tagebuch, das einen lateinischen Spruch enthält und natürlich findet sich jemand, der es sich nicht verkneifen kann, ihn gegen den Widerstand des obligatorisch vorhandenen Schissers in der Truppe aufzusagen.

Und als hätten wir auch das gewusst, entsteigen Wesen ihren Gräbern, die von Gebahren und Sozialkompetenz her nicht den Eindruck erwecken, als wollten sie mit unseren Urlaubern kuscheln. Das ist doch zu einfach, selbst für einen Teenie-Horror-Film, oder?

Das Geheimnis von The Cabin in the Woods

Doch was ist los, tief unter der Erde? Da sitzen Männer in einem Bunker, die routiniert auf Schalter drücken, mit anderen Abteilungen telefonieren, Befehle geben und beim Kaffeeholen über ihre Frauen und ihre Marotten sprechen. Man könnte sich vorstellen, in einer Verkehrsleitzentrale gelandet zu sein und tatsächlich befinden sich an den Wänden Bildschirme, die allerdings keine Fahrzeugkolonnen zeigen, sondern unsere Teenies bei dem Versuch, den unerwarteten Besuch zu überleben.

In der Cabin in the Woods

Es dauert auch nicht lange, um herauszufinden, dass die Männer in dem Bunker ein reges Interesse daran haben, die Zahl der Überlebenden kontinuierlich zu verkleinern und sie schließen sogar Wetten ab, auf welche Weise sie abtreten. Trotzdem nehmen nehmen sie ihren Job so verdammt ernst, als säße ihnen der Teufel persönlich im Nacken. Nur das perverse Spiel alter Männer? Was steckt dahinter?

Die Lösung muß sich jeder selbst ansehen. Denn: Diesen Film muß man gesehen haben. Nicht, weil er ein Meisterwerk wäre. Aber halt, weil man ihn gesehen haben muß. Cabin in the Woods bietet eine ganze Reihe von Anspielungen auf bekanntere Filme des Genres, deren Aufzählung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, aber die Mischung und die Auflösung des Rätsels ist durchaus unterhaltsam. Eine Reihe von bekannten Gesichtern runden den Spaß ab.

Cabin in the Woods – Fazit

Sparsam gruselig und im Showdown schwächelnd, aber durchaus sehenswert mit Popcorn-Faktor. Aber Vorsicht: Das ist kein Horrorfilm, sondern eher ein Anti-Horrorfilm!

  • Zu haben bei Amazon als DVD/Blu-ray.
  • Ripoffs mit Titeln wie „Slasher in the Woods“

Sehenswert
Phantastisch
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Kultig
Trashig
Monströs
Blutig
Nackig

Peter & Andreas

Das Autorengespann Peter Hostermann und Andreas Winterer hat schon so manches gesehen, so manches verbrochen.

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