Crawlspace

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Irgendwo im Australischen Hinterland gibt es eine Art „Area 52“. Hier erwacht die junge Frau, die – natürlich! – „Eve“ heißt, inmitten von engen Schächten, Röhren und Gängen. Auf dem Weg irgendwohin begegnet sie allerlei Soldaten, denen aus irgendwelchen Gründen befohlen wurde, durch diese Anlage zu tigern und alle abzuknallen (was sie – natürlich! – nicht tun), woraufhin sie erst den Funkkontakt verlieren und dann geschnetzelt werden. Ab und zu gibts auch Wissenschaftler, die natürlich wissen, was vorgeht, aber nix sagen wollen, dafür aber viel reden.

Crawlspace: Vermurkster Aufguss diverser Aufgüsse

Am Ende muss Eve herausfinden, dass sich alles nur um sie dreht. Der Zuschauer weiß das leider schon in den ersten Minuten, wenn er ihre Narbe am Kopf sieht. Wie auch der ganze Rest der Geheime-Experimente-mit-tödlicher-Telekinese-in-Militäranlage-geraten-außer-Kontrolle-doch-die-Eindämmungs-Mission-reisst-auch-nichts-mehr-Quatsch so billig aus Cube- und Alien- und Scanners-Verschnitten zusammengedübelt ist, dass man schon reichlich Kaffee und/oder Bier braucht, um es bis zum Ende durchzuhalten. Daran ändern auch eine eigentlich gut gelungene, klaustrophobische Atmosphäre der anständigen (Heizungskeller-)Kulissen und einige passable Szenen nichts.

Fazit: Vermurkster Aufguss diverser Aufgüsse, in dem Schablonenfiguren planlos die erste Drehbuchseite suchen. Obendrüber Blutwurstsuppe satt, um wenigstens diese Zielgruppe zu bedienen. Nur für äußerst harte Fans.

Zu vermeiden auf DVD und Blu-ray.

 

Andreas

Der Autor der Science-Fiction-Schund-Serie Scott Bradley bloggt auf scififilme.de über Sci-Fi-Filme, die er gerne sieht. Deine Meinung zu einem phantastischen Film ist vielleicht eine ganz andere als seine – und das ist gut so: Schreib uns in den Kommentaren, warum Du es anders siehst!

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