Gunan, König der Barbaren

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Mit dem Fantasy-Film Gunan – König der Barbaren (1982) legte Italien ruckzuck eines der ersten Rip-Offs von Conan der Barbar vor.

Wie zu erwarten erhielt das schundige Movie vernichtende Kritiken. Zu gut war das Original, zu trashig dieser schlimme Streifen. Selbst als Trashfilm kann er nur als Einschlafhilfe dienen. Aber gemacht, hier die Details.

Gunan – König der Barbaren

Gunan – König der Barbaren (Gunan il guerriero, IT 1982) versucht, sich Anfangs ein bisschen ans Original zu halten.

Gunan – König der Barbaren

Muskelmänner und Fönmattenfrauen

Anno Irgendwann: Ein friedliches Dorf wird vom bösen Schurken Ungat überfallen. Natürlich passiert das ausgerechnet dann, als eine Frau zwei Söhne auf die Welt bringt. Gottlob kann eine Amme die eben erst geborenen Brüder in Sicherheit bringen. Gut so. Denn einer von ihnen wird eines Tages das Böse besiegen. Besagt eine vage Prophezeiung

Wohin mit den Kids? Natürlich zu den Kuniat, einem Amazonenstamm. Inmitten langhaariger Schnitten wachsen die Zwillinge zu ordentlichen Männern heran – wär bei uns doch auch so gewesen. Schade nur, dass einer der beiden dann bald schon drauf geht. Und kurz darauf entführen die Bösen auch noch Gunans schöne Gefährtin Lena. Da bleibt dem Barbarenkönig ja irgendwie nichts anderes übrig, als – wie prophezeit – gegen das Böse loszumarschieren.

Plus: Folter-Szenen mit Blondinen in Bikinis

Folter-Szenen mit Blondinen in Bikinis

Und das ist ein Marathon für Gunan und für das Publikum. Es erwarten dich: Viel wendungsfreies Gelatsche durch Wälder, Wiesen und Höhlen. Grässliche Musik. Maximale Unschärfe. Schlimme Synchronisation. Zwischendurch ungeheuer schludrig inszeniertes, erbärmlich gefilmtes Schwertgeschwinge. Dank Zeitlupe zieht es sich.

Immerhin: Ab und an gibts etwas Gefummel mit leichten Mädchen, natürlich meist Blond und langhaarig und Fantasy-Bikinis tragend. Die knapp bekleidete Lenna (Sabrina Siani) gehört wahrlich zu den spärlichen Highlights dieses ebenso spannungs- wie kulissenfreien Schrottfilms.

Gunan – König der Barbaren

Miese Schwertfuchteielen

Fazit: Gunan ist unterste Barbaren-Schublade

Schlechte Schauspieler. Übles Drehbuch. Fader Film. Barbarisch schlecht, selbst als Trashfilm. VERMEIDEN! (Und lieber Conan oder Conan gucken.)

Sehenswert
0
Phantastisch
0
Spannend
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Witzig
0
Kultig
0
Trashig
1
Monströs
0
Blutig
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Nackig
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Zu haben als schlechte DVD. Es wird abgeraten. Und der Kauf ist auch gar nicht nötig. Denn Gunan, der Barbarenkönig, kannst Du kostenlos gucken – als Netzkino-Film:

Andreas

Der Autor der Science-Fiction-Schund-Serie Scott Bradley bloggt auf scififilme.de über Sci-Fi-Filme, die er gerne sieht. Deine Meinung zu einem phantastischen Film ist vielleicht eine ganz andere als seine – und das ist gut so: Schreib uns in den Kommentaren, warum Du es anders siehst!

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