Aliens & Cowboys gabs schon 1994: Unter dem Titel „Oblivion“ erschien ein Western-Sci-Fi-Crossover-Weichkäse, den man sich auch heute noch ansehen kann – sofern man ein großes Herz für Trash, eine Flasche Brandy und zu viel Zeit hat, versteht sich…
Ein Mann so kalt wie sein Bier: Commander Scott Bradley. Der galaktische Problemlöser mit der zarten Söldner-Seele beseitigt je nach Tageslaune mal Rebellen, mal Regimes. Er existiert in Form verschiedener Storys seit dem letzten Jahrtausend, als Buch seit Mai 2011.
Die Friedensverhandlungen zur Beendigung eines Jahrzehnte dauernden galaktischen Krieges sollen sabotiert werden – der Held muss die Agentin, die entsprechende Informationen hat, durch allerlei Gefahren und Feinde eskortieren.
Colter Stevens durchlebt immer wieder die scheinbar gleichen letzten acht Minuten im Leben eines Fahrgastes, der bei einem Bomben-Attentat auf seinen Zug ums Leben kam. Seine Mission: Er soll allen möglichen Hinweisen nachgehen, um in der Virtualität den Täter aufzuspüren, damit der auch in der Realität gefasst werden kann.
Papa Odin nimmt seinem Sohn Thor seine göttliche Macht und den Hammer weg und schmeißt ihn aus Asgard raus. Der junge Wilde wird verbannt nach Midgard – bei uns Sterblichen besser bekannt als „die Erde“. Natürlich hat den Schabernack sein eifersüchtiger Halbbruder Loki eingefädelt, und dem ist die Verbannung nicht genug…
Besser als Science Fiction ist nur Steampunk mit Wildwest-Elementen plus irgendwelchen Mega-Vampiren … dachten sich wohl die Leute, die sich „Priest“ ausgedacht haben. Das ist mit 60 Mio US$ gewiss nicht als B-Movie geplant gewesen. Aber trotzdem eines geworden…
Bevor der einsame Mond-Arbeiter Sam seine Schicht beenden und nach Hause fliegen kann, baut er einen Unfall. Man kann sich seine Überraschung vorstellen, als er auf der Krankenstation aufwacht und sich seinem Retter gegenübersieht: sich selbst. Coole Prämisse für ein tricktechnisch erstaunlich gelungenes SF-Kammerspiel…
Städtischer Luftverkehr, künstliche Menschen, Video-Chats und eine in zwei Schichten gespaltene Gesellschaft – Metropolis geizte weder an Kitsch noch an spekulativen Visionen, die es tricktechnisch fulminant und architektonisch kolossal umsetzte.