Dead Mine

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Der Sage nach haben japanische Soldaten im zweiten Weltkrieg unermessliche Goldschätze im Dschungelt von Indonesien hinterlassen. Das wissen die meisten der Mitglieder einer zeitgenössischen Expedition dorthin nicht. Sie werden dennoch beschossen und müssen in das Ziel, eine ehemalige Mine fliehen – und den Eingang hinter sich sprengen. Auch gut, immerhin wollte man das Ding ja erkunden. Allerdings stellt sich heraus: Über 60 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg befinden sich noch immer japanische Soldaten in der Mine, unsterblich gemacht durch Langlebigkeitsexperimente mit Gold. Leider haben sie nicht mitgekriegt, dass der Krieg längst aus ist …

Einen Film wie diesen, zumal aus Indonesien, zieht man sich nur in höchster Not rein, vielleicht auch aus Neugierde. Und tatsächlich ist er nicht völlig schlecht. Die Darsteller können nichts für ihre Klischee-Figuren und agieren meist solide. Und wie es sich die mumi- und zombifizierten Japaner im Untergrund gemütlich gemacht haben, entbehrt nicht eines beeindruckend surrealen Charmes.

Bis man das erleben darf, muß man allerdings unerträgliche Dialoge zu dümmlichen Ereignissen ertragen – denn erst im letzten Drittel wird der Film interessant und auch ziemlich ungewöhnlich.

Fazit: Asiatisches Horror-Kuriosum mit solider Ausstattung und Maske, aber eher nur für Fans von Asia-Horror geeignet. Reine Sci-Fi-Liebhaber umfahren das lieber großräumig – es sei denn, sie lieben auch das Ungewöhnliche oder interessieren sich für das Thema Unsterblichkeit.

Zu haben auf DVD und Blu-ray.

Andreas

Der Autor der Science-Fiction-Schund-Serie Scott Bradley bloggt auf scififilme.de über Sci-Fi-Filme, die er gerne sieht. Deine Meinung zu einem phantastischen Film ist vielleicht eine ganz andere als seine – und das ist gut so: Schreib uns in den Kommentaren, warum Du es anders siehst!

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