Star Crystal – Todesgalaxie

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Hey, hören Sie sich mal die Story von Star Crystal an! Also: Die Crew des Raumschiffs SC-37 holt ein Objekt an Bord … heraus schlüpft ein schleimiges Monster … es verzehrt nach und nach die Mannschaftsmitglieder … whoah, hatten wir noch nie!

Bei einer Mars-Mission (soviel zu Todes“galaxie“) im Jahr 2032 entdecken ein paar Raumfahrer auf dem Mars nahe Olympus Mons einen herumliegenden Stein. Könnte man ja einstecken, denken sie sich. Ist aber halt doof, weil dann bald der titelgebende Sternenkristall rauskrabbelt.

Mars im Jahr 2032: definitiv rot

Richtig übles Synthesizer-Geschrumme. Reichlich Filmaufnahmen von dramatisch ausgeleuchteten Revell-Bausätzen. Fade Schauspieler, die müde Phrasen von sich geben. Ab und zu Tentakel oder Leucht-Monster oder Schleim. Pseudo-Love-Story. Bordcomputer mit Countdowns. Krabbeln mit Flammenwerfer durch Belüftungsschächte.

Am Anfang denkt & hofft man ja noch, Star Crystal (USA 1986, auf keinen Fall zu verwechseln mit Galaxy of Terror) könnte als dröger, aber immerhin blutiger Ripoff von Alien (1979) durchgehen. Aber am wahnwitzig miesen Ende (ab etwa 1:10) fragt man sich halb fassungslos, halb ratlos: Was zur roten Marshölle war denn das jetzt für ein wahnsinniger Stuss?!

Immerhin gibts Raumschiffe

Star Crystal: die Todesgalaxie für den Zuschauer

Kaum auszuhalten!!! Schwer zu unterbieten jedenfalls. Sehenswert ist Star Crystal eigentlich nur, weil kaum zu fassen ist, wie plemplem dieses zähe Creature-Feature endet. Wer seine Freundin / Frau / Alien-Invasion loswerden will, zwinge sie, den Film gemeinsam anzusehen. Auch als Therapie geeignet, um von TV-Sucht loszukommen. Hat aber Nebenwirkungen. Star Crystal sollte man daher besser direkt in den Weltraummüll werfen …

Crew: Expendable

Fazit: Star Crystal ist richtig übler 80er-Jahre-Splatter-Trash aus der untersten Noch-n-Alien-Aufguß-Schublade mit einigen wenigen Tentakel-Momenten (für Gorehounds (aber nur solche im Vollrausch)). Dieser Low-Budget-Weltraumquatsch mit Glibbersauce verdient eigentlich einen ganz, ganz großen SF-Warn-Aufdruck.

Star Crystal kostenlos streamen:

Star Crystal Trailer:

Andreas

Der Autor der Science-Fiction-Schund-Serie Scott Bradley bloggt auf scififilme.de über Sci-Fi-Filme, die er gerne sieht. Deine Meinung zu einem phantastischen Film ist vielleicht eine ganz andere als seine – und das ist gut so: Schreib uns in den Kommentaren, warum Du es anders siehst!

2 Antworten

  1. SharpClaw sagt:

    Ich habe den Film damals in seiner ersten deutschen Ausstrahlung gesehen und seit ich Internet habe danach gesucht. Jetzt endlich habe ich ihn wiedergefunden und nach erneutem Anschauen ihn genauso klasse gefunden wie am ersten Tag. Man bedenke die Zeit aus der er stammt und daß es zu der Zeit fast ausschließlich Sci-Fi-Filme gab, die in Richtung Gute Menschen gegen böse böse Alien gingen.
    Als das Alien entdeckt wird von der Maschinistin geht sie sofort mit dem Schraubenschlüssel darauf los, des weiteren – zwar aus Angst vor dem Unbekannten – halt Säure und Laserpistole; halt typisch menschlich, erst einmal draufhauen und dann schauen, was es überhaupt war.
    Ich finde das Ende kam überraschend, nicht zuletzt weil das Alien nicht wirklich freundlich aussah; man kann halt nicht nach dem Äußeren gehen.
    Für mich hat der Film bis heute einen hohen Stellenwert in den früheren Science-Fiction-Filmen…

  2. Andreas sagt:

    Ich schwörs, ich bin bei Trash oft gnädig und hätte diesen Streifen gern liebgehabt. Aber er ist schon unfassbar wirr… aber einige Tentakel-Momente sind dann doch durchaus ganz nett.

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